Die 7 Todsünden im Influencer Marketing


by Nicholas Agardy | vor 18 Tagen

Bei richtiger Ausführung hat Influencer-Marketing die Fähigkeit, ein Nischenpublikum zu erreichen und Vertrauen aufzubauen. Umgekehrt kann es einem Unternehmen seine Credibility kosten. Lerne die sieben häufigsten Fehler im Influencer Marketing kennen und erfahre, wie du diese vermeiden kannst.


 

1. Es wurde kein klares Ziel definiert

Als Marketer solltest du eine konkrete Vorstellung davon haben, was du mit Influencer Marketing erreichen wollst. Denke darüber nach, warum Influencer Marketing für deine Marke wichtig ist. Welchen Wert kann es bringen? Und welche Ergebnisse willst du erzielen? Definiere diese Ziele und gestalte deine Strategie um diese herum. Wenn du dich darauf festgelegt hast, was du mit deiner Kampagne erreichen willst, wird es einfacher zu bestimmen, mit welchen Influencern du zusammenarbeiten möchtest und welche Message du senden möchtest.

Achte  auch darauf, dass die Ziele realistisch und erreichbar sind und sei  ehrlich zu dir selbst. Wenn du vorhast, 200 Euro für einen einzelnen Beitrag auszugeben, kannst du nicht erwarten, dass sich deine Online-Verkäufe über Nacht verdreifachen. Denke stattdessen daran, wie Influencer Marketing die Markenbekanntheit steigern, neue Zielmärkte erschließen und die Social Media-Präsenz deiner Marke langfristig positiv beeinflussen kann.

 

2. Die Wahl des falschen Influencers

Der größte Fehler im Influencer Marketing, ist die Auswahl eines unpassenden Influencers. Damit dir das nicht passiert, solltest du auf folgende Dinge achten:

Die Follower - Ist deine Zielgruppe abgedeckt? Woher kommt der Influencer? Interagieren die Follower mit dem Influencer oder sind sie nur passive Teilnehmer?

Die Reputation -- Wofür steht der Influencer und wie ist sein Auftreten? Ist er als respektable Quelle bekannt?

Die Plattformen - Spezialisiert sich der Influencer auf eine bestimmte Plattform? Ist das die gleiche, die deine Zielgruppe verwendet?

Das Medienformat - Bloggt der Influencer oder erstellt er Videos? Passen diese Medienformate zu der Vision, die du für deine Marke haben?


3. Mangelnde Markenrelevanz

Macht es überhaupt Sinn, dass ein bestimmter Influencer über deiner Marke spricht?  Bei der Wahl eines Influencers, gibt es keine Einheitslösung. Jeder Influencer bringt eine eigene Sichtweise, einen eigenen Arbeitsstil und ein eigenes Publikum mit. Wenn du dich nicht vollständig mit einem Influencer identifizieren kannst, ist er nicht der richtige für deine Marke und dein Produkt. Er muss für deine potentiellen Kunden und deine Nische relevant sein.


4. Priorisierung der Reichweite des Influencers (statt Engagement)

Viel Marketer neigen immer noch dazu, die Anzahl der Follower über alles andere zu stellen. Das funktioniert, wenn es nur darum geht ein Marken-/Produktbewusstsein zu schaffen. Wenn du deine potentiellen Kunden jedoch zu einer Handlung führen möchtest (Newsletter-Anmeldung, Verkauf usw.), musst du deine Influencer auf der Grundlage der Interaktionsraten auswählen. Das Reichweite nicht alles ist, zeigt der Erfolg von Mikro Influencern. Diese Influencer verfügen zwar nur bis zu 10.000 Follower, sind dafür aber enger mit diesen verbunden und haben wesentlich größere Interaktionsraten


5. Der Marketer erhält keine Unterstützung  

Influencer erstellen Content - erwarte nicht, dass du Experten für die Vermarktung deines Produkts sind. Das ist bleibt weiterhin dein Job. Erfolgreiche Marketer bieten ihren Influencern eine klare inhaltliche Ausrichtung und kreative Unterstützung an. Du gibst zwar nicht die genaue Wortwahl vor, versorgen den Influencer aber mit Anweisungen, worum es in einem Beitrag gehen soll. Wird der Beitrag auf die sozialen Plattformen deiner Marke verweisen? Ein bestimmtes Produkt bewerben? Oder mit einem bestimmten Lebensstil verbunden sein? Das alles müsst du deinen Influencer mit auf den Weg geben. Lass deine Influencer wissen, welchen Blickwinkel sie einnehmen sollen und stelle ihnen alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung.


6. Aufdringliche Verkaufsstrategien

An erster Stelle muss immer der Content stehen. Wenn Leser auf der Suche nach einem Produkt sind, möchten sie über Nutzen, Wirkung und Anwendung erfahren - sie möchten seriöse Informationen sammeln und keine offensichtliche Werbung. Wenn ein Text eines Influencer eindeutig als reine Verkaufsstrategie auszumachen ist, wirkt er eher aufdringlich als glaubwürdig. Wenn du deinen potentiellen Kunden einen Mehrwert geben möchtest, müssen Dienstleistungen und Produkte separat vom Content gezeigt werden.  


7. Dem Content fehlt es an Qualität

Ein informativer und überzeugender Content ist es, was einen Kunden letztlich von einem Produkt, sowie der Credibility deines Unternehmens überzeugt. Viele Marketer unterschätzen dies jedoch und denken, dass es die Popularität des Influencers schon richten wird. Dabei ist es die Qualität der Inhalte, die für einen nachhaltigen Erfolg sorgt. User möchten abgeholt werden und das geht nur mit Content, der ihnen Mehrwert bietet. Ein einfacher Werbetext reicht dabei nicht mehr aus. Ein guter Influencer-Beitrag sollte Information und Unterhaltung vereinen, auf weitere Inhalte aufmerksam machen und zudem in die Tiefe gehen.  

 

Natürlich muss der Inhalt auch realistisch sein. Ein Unternehmen sollte nur das versprechen, was es auch umsetzen und liefern kann. Egal wie einflussreich ein Influencer auch sein mag, er kann kein schlechtes Produkt retten. EIn Extrembeispiel hierfür ist das Fyre Festival, ein gescheitertes "Luxus-Musikfestival", das von Billy McFarland, CEO von Fyre Media Inc und Rapper Ja Rule gegründet wurde. Das Festival sollte vom 28. bis 30. April 2017 auf der bahamaischen Insel Great Exuma stattfinden. Das Influencer Marketing funktionierte zwar, konnte das Festival aber auch nicht mehr retten. Durch komplette Fehlplanungen musste das Musikfest beendet werden, bevor es überhaupt angefangen hatte. Es kam zu Problemen in den Bereichen Sicherheit, Verpflegung, Unterkünfte und medizinischer Versorgung, so dass das Festival auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Statt den beworbenen Luxusvillen und Gourmet-Mahlzeiten, erhielten die Besucher vorgefertigte Sandwiches und Zelte als Unterkunft, viele Bands sagten ihren Auftritt ab und sogar die Insel war eine andere, als in den Influencer-Videos zu sehen.  

 

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Hier sind unsere Vorteile auf einen Blick: 

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