Zur erfolgreichen Influencer Marketing Strategie in 8 Schritten.

by Tim Fischer | vor 11 Tagen

Influencer Marketing kann eine echte Waffe für Marketer sein und zur Steigerung der Markenbekanntheit beitragen, als auch den Umsatz ankurbeln. Doch ohne einen roten Faden, der sich durch deine Kampagne zieht, wirst du nicht viel Erfolg einfahren können. Wir zeigen dir deshalb, wie du in 8 Schritten zu einer effektiven Influencer Marketing Strategie gelangst und das meiste aus deiner Kooperation herausholst.

1. Bestimme das Ziel deiner Kampagne

Der erste Schritt jeder Kampagne sollte das Festlegen der eigenen Ziele sein. Du musst klar definieren was du erreichen möchtest, denn nur so weißt du, ob du während der Kampagne auf dem richtigen Weg bist und kannst im Nachhinein deinen Erfolg messen. Die Ziele unterscheiden sich von Marke zu Marke und haben auch einen Einfluss auf die Wahl des Influencers. Die häufigsten Gründe für eine Zusammenarbeit mit einem Influencer sind die Entwicklung einer starken Kundenbindung, die Generierung von Leads, die Steigerung der Markenbekanntheit und letztlich die Umsatzsteigerung. 


2. Lege Kennzahlen fest

Ein gutes Ziel sollte immer messbar sein. Daher solltest du dich nach der Ausarbeitung deiner Ziele entscheiden, wie du deine Leistung verfolgen und deine Resultate analysieren wirst. Lege hierzu fest, welche zielgebundenen KPIs als deine Erfolgskennzahlen verwendet werden sollen. Ist zum Beispiel die Steigerung der Markenbekanntheit das Ziel, solltest du dich auf Aufrufe, Engagement und Zunahme der Follower konzentrieren. Geht es dir hingegen um mehr Umsatz, sollten Verkäufe und Leads die wichtigsten KPIs darstellen.


3. Die Wahl des passenden Influencers

Um deine festgelegten Ziele anzugehen, fehlt dir noch der passende Influencer. Die wahl dessen, ist einer der wichtigsten Schritte einer Influencer Marketing Strategie und unterscheidet eine erfolgreiche Kampagne von einer gescheiterten. Der ideale Influencer ist jemand, der mit deinen Marketingzielen und deiner Markenbotschaft in Einklang steht. Er/Sie sollte jemand sein, dem die Kunden bereit sind zu folgen und zu vertrauen. Dazu muss er auch für deine Nische relevant sein. Wirbst du zum Beispiel für Reisegepäck, so kommen Travel Influencer in Frage, geht es um ein Restaurant, eignet sich ein bekannter Food-Blogger. 


Influencer werden oft nach Followerzahl in Gruppen eingeteilt. Mach jedoch nicht den Fehler, dich nur auf die Zahl der Anhänger zu konzentrieren. Es geht vor allem darum, dass der Influencer einen tatsächlichen Einfluss hat. Achte daher auf die Reaktionen der Follower, wie beispielsweise Likes und Kommentare, um zu sehen, wie engagiert diese sind. Es ist wirksamer einen Influencer mit etwas weniger Anhängern zu finden, der dafür jedoch über eine höhere Interaktionsrate verfügt. 


4. Trete mit dem Influencer in Kontakt

Sobald du dich für einen Influencer entschieden hast, solltest du dich mit ihm verbinden. Dies kannst du via E-Mail tun und ihn fragen, ob er an einer Zusammenarbeit interessiert ist. Wenn du ihm mit mehr Wertschätzung gegenüber treten willst, kannst du ihm zunächst online folgen, dich mit ihm über mehrere Kanäle verbinden und langsam eine Beziehung aufbauen. 


Neben der manuellen Suche und Kontaktaufnahme, kannst du dich auch bei Influencer Plattformen anmelden, die über Datenbanken mit potentiellen Kooperationspartnern verfügen. Ebenso hast du die Möglichkeit mit einer Influencer Agentur zusammenzuarbeiten.  


5. Verhandele mit dem Influencer und kläre Grundlegendes zum Content

Damit die Zusammenarbeit nach den Vorstellunger beider Parteien verläuft, müssen vertragliche, als auch inhaltsbezogene Aspekte geklärt werden. Beurteile die Wirtschaftlichkeit der Partnerschaft, lege dich auf eine angemessene Bezahlung fest und einige dich auf die Dauer und Exklusivität der Kampagne. Kläre den Influencer über deine Erwartungen und Ziele auf und stelle ihm hilfreiche Ressourcen wie Informationen, Produkte, mediale Dateien und einen Einblick in dein Unternehmen zur Seite.


Briefe den Influencer und gebe ihm klare Anweisungen, damit Missverständnisse ausbleiben. Vergiss dabei nicht folgende Punkte: 


  • Häufigkeit und Zeitpunkt der Veröffentlichungen
  • zu erwähnende Keywords und Hashtags
  • Plattformen und Kanäle
  • Art der Zusammenarbeit (Unboxing, Produktplatzierung, usw.)
  • rechtliches zur Zusammenarbeit mit der Konkurrenz
  • Skizze der Ideen


6. Lass dem Influencer seinen kreativen Freiraum

Auch wenn es um das Ansehen deines Unternehmens geht – sobald du dich mit einem Influencer geeinigt hast, musst du ihm auch vertrauen und ihm seinen kreativen Spielraum lassen. Niemand kennt die Follower so gut, wie der Influencer selbst. Influencer wissen genau, welche Art von Inhalten ihre Anhänger ansprechen und sind in der Lage, deine Message so zu gestalten, dass sie beim Publikum auch ankommt. Wüsste der Influencer nicht was er tut, wärst du schließlich nicht auf ihn aufmerksam geworden. Zudem arbeiten Influencer lieber mit Unternehmen zusammen, die ihre Kreativität wertschätzen.


7. Während der Kampagne

Wenn die Kampagne ins Rollen gekommen ist, musst du die Geschehnisse aufmerksam verfolgen und darauf reagieren. Zum einen solltest du immer im regen Austausch mit deinem Influencer stehen, diesem ein Feedback geben und für dessen Fragen verfügbar sein - ihr solltet als Team agieren. Trotzdem musst du auch dessen Beiträge immer wieder auf Fehler überprüfen. Zum anderen musst du natürlich auch auf die Reaktionen des Publikums eingehen. Beantworte Fragen und Kommentare (auch negative) direkt und beschäftige dich mit aufkommenden Problemen. Du wirst sehen was funktioniert und was nicht und kannst je nach Art der Kampagne Anpassungen vornehmen.  


8. Messe deinen Erfolg

Um zu sehen, wie gut deine Kampagne abgeschnitten hat, musst du nun analysieren, wie sehr deine Ergebnisse mit den zu Beginn festgelegten Zielen übereinstimmen. Vergleiche dazu deine gesammelten Daten mit deinen Benchmarks. Je nach Intention und Plattform der Kampagne, gibt es passende Tools wie Facebook Insights, Instagram Analytics und Youtube Statistics, die dir die Auswertung erheblich erleichtern.   



Eine Strategie für deine Kampagne ist unerlässlich und hilft dir dabei, deine eingeschlagene Richtung beizubehalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese in Stein gemeißelt ist, sondern situationsbedingt angepasst werden muss. Wichtig ist, dass die Strategie sich realistisch umsetzen lässt und deinen Zielen und deinem Budget entspricht.


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