Collab: Facebooks neue App für Jamsessions

by Tim Fischer | vor einem Monat | Influencer

Facebook versucht mit seiner neuen App in das audiovisuelle Gebiet von TikTok vorzustoßen. Collab erlaubt Dir, mit anderen Audiokünstlern für 15-sekündige Musikvideos zu kollaborieren. Doch wie viel Potenzial hat die App und was unterscheidet sie von TikTok? Lies weiter und finde es heraus!

Was ist Collab? 

Collab ist eine von Facebook entwickelte App, mit der Du 15-sekündige Musikvideos erstellen kannst. Getreu dem Namen kollaborierst Du dabei mit anderen Usern, indem drei einzelne Aufnahmen miteinander synchronisiert werden. Zur Zielgruppe der App gehören vor allem, jedoch nicht ausschließlich, Musiker. So sieht das Konzept vor, dass ein Musiker ein Video hochlädt und andere Künstler die Aufnahme erweitern und musikalisch darauf reagieren.


Eine Expertise im Editing musst Du jedoch nicht mitbringen. Denn Collab übernimmt für Dich die gesamte technische Videobearbeitung und Synchronisation. Nachdem die App diese abgeschlossen hat, zeigen die fertigen Collabs drei gestapelte Videos. Diese werden synchron abgespielt, ähnlich einer virtuellen Jamsession. 


Zwar gehört Collab zu Facebook, dennoch musst Du die App separat herunterladen, um auf die Plattform zugreifen zu können. Stand jetzt (März 2021) ist Collab nur in den USA und Kanada für iOS verfügbar. 


Was unterscheidet Collab von TikTok?

Die Benutzeroberfläche von Collab sieht TikTok ziemlich ähnlich. Dabei erinnert Collab besonders an zwei TikTok-Features: Stitch und die Duett-Funktion. So ermöglicht Stitch seinen Creators Szenen aus den Videos anderer auszuschneiden und in die eigenen Beiträge zu integrieren. Die Duett-Funktion wird hingegen für Reaktionsvideos mit geteiltem Screen genutzt.


Wenn Du jedoch erstmal eine Collab erstellt hast, fällt Dir der größte Unterschied auf: das Videoformat. Denn im Gegensatz zu TikTok zeigt Collab drei Videos in einem gestapelten Format. Darüber hinaus gestaltet Collab das Erstellen von synchronisierten Videos etwas einfacher als TikTok. Dies liegt an der ausgefeilteren, automatisierten Bearbeitungssoftware, die für Dich die Synchronisierung übernimmt und Latenzen (Verzögerungen) vermeidet. Da gerade im Musikbereich eine präzise Bearbeitung wichtig ist, hat Collab hier die Nase vorne.   


Wie funktioniert Collab?

Wenn Du die App zum ersten Mal öffnest, siehst Du einen schier endlosen Feed von Videos, die als Collabs bezeichnet werden. Wenn Du Dich in TikTok auskennst, sollte Dir der Startbildschirm bekannt vorkommen. Du kannst durch die verschiedenen Collabs scrollen und eine finden, der Du beitreten oder die Du remixen möchtest.


Sagt Dir eine Collab zu, klickst Du einfach auf das Video und streichst nach links über eine der drei Zeilen, die Du durch Dein eigenes Video ersetzen möchtest. Danach kannst Du ein Video aus Deiner Kamerarolle hochladen. Die Videoschnittsoftware von Collab synchronisiert darauf Deine Aufnahme mit den anderen beiden Videos.


Ebenso hast Du die Möglichkeit, eine Collab von Grund auf neu zu beginnen. In dem Fall kannst Du drei separate Videos hochladen. Diese werden automatisch von der App synchronisiert und als finale Collab übereinander gestapelt. Zum Schluss wird Deine Collab im öffentlichen Feed der App veröffentlicht.


Fazit: Für wen ist die App geeignet?

Bei Collab steht die Musik im Vordergrund. Für Musiker und Audiokünstler bietet sie eine innovative Möglichkeit mit anderen Gleichgesinnten zu kollaborieren und zu experimentieren.  Aufgrund der integrierten Videobearbeitungsfunktionen der App ist sie jedoch für Video-Mashups aller Art geeignet. 


Du musst also kein Instrument beherrschen, um Collab zu nutzen. Du kannst als Produzent agieren, indem Du verschiedene Videos, die bereits auf der Plattform vorhanden sind, kombinierst und remixt. Statt einer Aufnahme mit Instrument kannst Du Dich auch einfach beim Tanzen oder einer Spoken Word Darbietung filmen. Genauso kannst Du interessante Geräusche aus Deiner Umgebung einbinden.

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