Wie man Markenerwähnungen auf Social Media verfolgt 

Brands & Agenturen

Author: Ayessa Fischer

Mai 07, 2024

Du hast wahrscheinlich schon einmal das Sprichwort „Der Kunde hat immer recht“ gehört. Ob Du dem nun zustimmst oder nicht – Du solltest Dir zumindest anhören, was sie zu sagen haben. Egal, ob es sich um eine begeisterte Rezension oder einen negativen Tweet handelt, Du solltest alle relevanten Gespräche über Deine Marke im Auge behalten. In diesem Artikel zeigen wir Dir, was es mit Markenerwähnungen auf sich hat und wie Du sie tracken kannst.

Inhalt: 

Was sind Markenerwähnungen? 

Bei Markenerwähnungen (Brand Mentions) handelt es sich um Nennungen Deiner Marke oder Deines Produkts im Internet. Sie können positiv, neutral oder negativ ausfallen und in Social-Media-Posts, Blogs, News-Beiträgen und Foren auftauchen. Sie sind ein Abbild dessen, wie Deine Brand online wahrgenommen wird. Dabei können Markenerwähnungen entweder getaggt oder ungetaggt sein und müssen nicht unbedingt einen Link zu Deiner Website enthalten.

Abhängig von ihrer Quelle gibt es verschiedene Arten von Markenerwähnungen:

  1. Erwähnungen auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn und TikTok
  2. Brand Mentions in Foren und Communitys wie Reddit
  3. Rezensionen und Testimonials von Websites wie Amazon, Capterra und TripAdvisor
  4. Nennungen in Blogbeiträgen
  5. Markenerwähnungen in Presseartikeln

Warum solltest Du Deine Markenerwähnungen verfolgen?

1. Es hilft Dir, Deine Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern

Das Tracking der Markenerwähnungen ist eine effektive Möglichkeit, die Probleme Deiner Kunden zu identifizieren und zu beheben. So kannst Du herausfinden, woran es Deinem Produkt mangelt und Dein Angebot optimieren.

2. Es kann eine Krise verhindern

Gute Nachrichten verbreiten sich schnell, schlechte Nachrichten noch schneller. Indem Du Deine Markenerwähnungen mit einem Brand-Monitoring-Tool verfolgst, kannst Du einen bevorstehenden Shitstorm erkennen. Nehmen negative Kommentare über Deine Produkte unerwartet zu, wirst Du so benachrichtigt. Diese Vorwarnung verschafft Dir zusätzliche Zeit, um eine Reaktionsstrategie zu entwickeln.

3. Es ermöglicht Dir, die Konkurrenz im Auge zu behalten

Natürlich kannst Du auch Brand Mentions Deiner Konkurrenz tracken. So erfährst Du, ob Deine Mitbewerber ein neues Produkt launchen, eine neue Kampagne fahren und worüber sich ihre Kunden auslassen. Diese Informationen kannst Du dazu nutzen, aus den Fehlern Deiner Konkurrenz zu lernen.

4. Du profitierst von User-Generated Content

Das Verfolgen Deiner Markenerwähnungen hilft Dir auch, User-Generated Content zu Deiner Brand und Deinen Produkten zu entdecken. Dabei handelt es sich um von Kunden erstellte Beiträge, in denen sie ihre Erfahrungen mit Deinem Unternehmen schildern. Indem Du mit den Verfassern von UGC in Kontakt trittst, kannst Du eine Beziehung zu Deinem Publikum aufbauen und eine Community rund um Deine Marke schaffen. Ebenso kannst Du die Inhalte als Social Proof nutzen und sie auf Deinen Social-Media-Konten posten.

Drei Möglichkeiten, Markenerwähnungen zu tracken

Es gibt verschiedene Methoden, um Markenerwähnungen zu verfolgen. Das hängt davon ab, wie viel Zeit und Geld Du investieren willst und wie hochwertig die Ergebnisse ausfallen sollen.

1. Manuelle Suche

Bei diesem Ansatz gibst Du Deinen Markennamen in die Suchleisten von Google und Social Media ein und schaust, was dabei herauskommt. Um aktuelle Erwähnungen zu erhalten, musst Du die Suchergebnisse täglich oder sogar stündlich überprüfen.

Vorteile: kostenlos

Nachteile: extrem zeitintensiv, es ist nicht möglich, alle Markenerwähnungen aus allen Quellen zu erfassen, keine Echtzeit-Benachrichtigungen

2. Google Alerts

Wenn Du keine Lust hast, Google manuell zu durchstöbern, gibt es ein kostenloses Tool, mit dem Du Dir Zeit sparen kannst – Google Alerts. Wähle einfach Deinen Markennamen und lege die Bedingungen und Intervalle fest, in denen Du diese Erwähnungen erhalten möchtest. Google Alerts hat jedoch einen Nachteil. Da sich das Tool ausschließlich auf Google-Suchen konzentriert, können die Ergebnisse etwas ungenau ausfallen.

Vorteile: kostenloses Tool für Markenerwähnungen

Nachteile: deckt nur Google-Suchen ab, nicht sehr präzise

3. Media-Monitoring-Tools

Diese Softwares benachrichtigen Dich, wenn Deine Marke oder Produkte online genannt werden. Auf diese Weise kannst Du die Stimmung Deines Publikums in Echtzeit verfolgen und User oder Influencer identifizieren, die über Deine Brand sprechen.

Vorteile: schnell, genau, deckt alle Arten von Quellen ab

Nachteile: nicht kostenlos

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